Interview mit PackSynergy CEO Thomas Wolf: 100 Tage PackSynergy

In seinen ersten 100 Tagen als Geschäftsführer von PackSynergy hat Thomas Wolf viele neue Eindrücke gesammelt – vom Kennenlernen der Verpackungsbranche und unserer Mitglieder bis hin zur gemeinsamen Arbeit mit dem Team an der zukünftigen Ausrichtung unseres Netzwerks.
Wir haben Thomas gefragt, wie er auf seine ersten Monate zurückblickt: Was hat er gelernt? Was war die größte Herausforderung? Und wo sieht er die größten Chancen für PackSynergy?


Was hat Sie in den ersten 100 Tagen am meisten überrascht?

„Überrascht" trifft es nicht ganz – eher „gelernt". Zum einen sehr viel über Verpackung: ein faszinierendes Feld, über das sich die meisten Menschen im Alltag kaum Gedanken machen, obwohl es uns überall begegnet. Positiv beeindruckt hat mich vor allem die Mentalität der Verpackungshändler: hands-on, unternehmerisch und mit der Fähigkeit, schnell und pragmatisch zu entscheiden. Das liegt mir sehr – so kommt man gemeinsam zügig voran.
 
Was hat Ihnen gezeigt, dass Sie gemeinsam mit dem Team auf dem richtigen Weg sind?
Ehrlich gesagt: Ob man wirklich auf dem richtigen Weg ist, weiß man in der Organisationsentwicklung und in der Geschäftsmodellierung oft erst, wenn man Zwischenziele erreicht hat – das ist ja gerade das Spannende. Was mich aber zuversichtlich macht: Wir haben eine klare Vorstellung, wohin wir wollen, und ich erlebe ein Team, das mit echtem Engagement mitzieht. Gerade in den vielen persönlichen Gesprächen der ersten Wochen habe ich gespürt, wie viel Offenheit und gemeinsamer Wille da sind. Natürlich muss man sich immer wieder neu orientieren und nachjustieren – in der Schifffahrt ist das nicht anders: Es kommt auf das Schiff, auf die Crew und auf den richtigen Kompass an. Und ich bin überzeugt, dass wir bei PackSynergy alle drei haben.
 
Was war Ihre größte Herausforderung?
Die größte Herausforderung ist – wie bei jedem Wechsel in eine neue Organisation – das Einarbeiten: ein Gespür dafür zu entwickeln, wie die Organisation arbeitet, wie Prozesse laufen, wie Entscheidungen getroffen werden und wie Kommunikation und Kultur gelebt werden. Das zeigt sich auf mehreren Ebenen gleichzeitig: im Tagesgeschäft und in der Produktwelt – ich wusste vorher zum Beispiel nicht, dass es laute und leise Klebebänder gibt –, im Kennenlernen unserer Mitglieder und ihrer Themen, und schließlich in der grundsätzlichen Frage, wohin das Schiff PackSynergy fahren soll und wie wir dorthin kommen. All das unter einen Hut zu bringen, ist anspruchsvoll – aber es sind schöne Herausforderungen, die viel Spaß machen.
  
Wo sehen Sie die größten Chancen für das PackSynergy Netzwerk?
Ich sehe an vielen Stellen Chancen – operativ wie strategisch. Operativ etwa in der Weiterentwicklung unseres Angebotsportfolios, strategisch in der Frage, wohin wir uns als Netzwerk entwickeln wollen. Wir haben dafür hervorragende Voraussetzungen. PackSynergy ist heute bereits ein starkes, etabliertes Netzwerk, das sich über viele Jahre erfolgreich entwickelt hat. Jetzt geht es darum, auf dieser Stärke aufzubauen, das Erreichte gezielt zu nutzen und gemeinsam den nächsten Schritt zu gehen. Mein Anspruch ist, dass PackSynergy eine Vorreiterrolle in der europäischen Verpackungsindustrie einnimmt – getragen von einem starken Angebotsportfolio, einer geschärften Netzwerkvision, neuen Mehrwerten für unsere Mitglieder und einer wachsenden Attraktivität für Interessenten. Dazu gehört, europäische Reichweite und Reputation aufzubauen, relevante Branchenthemen aktiv zu besetzen, die Interessen unserer Mitglieder und der Branche wirksam zu vertreten und Innovation voranzutreiben.
 
Worauf freuen Sie sich in den kommenden Monaten?
Zum einen bin ich gerade dabei, unsere Mitglieder zu besuchen – und werde bei jedem Besuch ausgesprochen herzlich empfangen. Das ist eine wunderbare Erfahrung. Ich lerne dabei die Unternehmen und ihre Produkte besser kennen, aber genauso sehr kommt es mir auf die Menschen an. Am Ende dreht sich alles um sie: Wie ticken sie? Welche Erwartungen haben sie? Wie neugierig blicken sie in die Zukunft? Diese Gespräche sind für mich bereichernd – und darauf freue ich mich in den kommenden Monaten am meisten. Zugleich freue ich mich darauf, gemeinsam mit dem Team und den Mitgliedern unsere Ausrichtung weiter zu schärfen und neue Ideen in konkrete Angebote zu übersetzen. Es bleibt spannend – und genau das macht es aus.