Das PackSynergy-Netzwerk wird klimaneutral

Das führende europäische Netzwerk mittelständischer, inhabergeführter Verpackungshändler, PackSynergy, hat im Zuge seiner Nachhaltigkeitsstrategie einen Rahmenvertrag mit ClimatePartner abgeschlossen. Ziel ist die Klimaneutralität sowohl des Corporate Carbon Footprint (CCF) der Partnerunternehmen, als auch des Product Carbon Footprint (PCF) für weite Bereiche des Produkt- und Prozess-Portfolios. Schon in diesem Jahr sollen Unternehmen und erste Produktgruppen klimaneutral gestellt werden.

PackSynergy – The European Packaging Network ist im Rahmen seiner Nachhaltigkeitsstrategie eine Kooperation mit ClimatePartner, einem der führenden Lösungsanbieter für Klimaschutz, eingegangen. „Wir wollen als Netzwerk gemeinsam Zukunft gestalten und mit gutem Beispiel vorangehen“, betont PackSynergy-CEO Thomas A. Baur. „Deshalb haben wir Nachhaltigkeit zu einem Schlüsselfaktor für unsere Gruppe gemacht. Mit der Unterstützung von ClimatePartner gehen wir dabei den nächsten Schritt. Wir verfolgen als Gruppe und über die einzelnen Partner ausgewählte Klimaschutzprojekte rund um den Globus, senken unsere CO2-Emissionen und streben auf Unternehmens- und Produktebene Klimaneutralität an. Gleichzeitig fördern wir die UN-Ziele für eine nachhaltige Entwicklung. Zu diesen SDGs gehören beispielsweise die Bekämpfung von Armut oder die Verbesserung der Lebensbedingungen in Schwellen- und Entwicklungsländern“.

Zweigleisig in die Klimaneutralität

Sowohl die PackSynergy AG wie auch ihre 20 europäischen Mitgliedsunternehmen verfolgen bei ihrer Umweltinitiative zwei Ansätze. Auf der einen Seite steht die Klimaneutralität auf Unternehmensebene, der Corporate Carbon Footprint (CCF). Auf der anderen Seite steht der Product Carbon Footprint (PCF), die Klimaneutralität für die wichtigsten Produkte des Verpackungs- und Materialportfolios. „Für den Product Carbon Footprint haben wir im Verbund sieben einheitliche Produktgruppen als Standard für Partnerunternehmen festgelegt. Zusätzlich soll auch unsere Eigenmarke klimaneutral werden“, erklärt Baur.

Partnerunternehmen sind bereits aktiv

Dass PackSynergy mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie nicht bei null anfängt, zeigt das Beispiel des Mitglieds Huwald Liebschner. Der in Hamburg ansässige Verpackungsgroßhändler ist bereits seit 2010 klimaneutral. Wie Hans Brüchert, Geschäftsführer von Huwald Liebschner, erklärt, wollte man „mit dieser Maßnahme unserer Verantwortung auch für nachfolgende Generationen frühzeitig gerecht werden. Uns lag von Anfang an viel daran, dass auch unsere Mitarbeiter und Kunden diese Idee mittragen und das Bewusstsein für Umweltschutz in die Tat umsetzen.“ Auch der Partner Horna Verpackungen mit Sitz im bayerischen Grafenrheinfeld ist bereits klimaneutral, lässt seine CO2-Bilanz seit letztem Jahr analysieren und arbeitet konstant an Vermeidung und Reduzierung.

Der dänische Partner STOK Emballage konzentriert sich derzeit insbesondere auf die Messung und Verringerung von Kohlenstoffemissionen. "Die gemeinsamen Nachhaltigkeitsinitiativen mit PackSynergy stehen ganz oben auf unserer Agenda", sagt Rasmus Stok, CIO von STOK Emballage. "Wir wollen hier die Führung übernehmen und einen aktiven Beitrag bei Nachhaltigkeitsprojekten leisten, die innerhalb des europäischen Verpackungsnetzwerks vorangetrieben werden."

Beim englischen Partner Samuel Grant Packaging freut man sich über die neue Klimakooperation. Group Managing Director Andrew Grant erklärt: „Bei uns spielt das Thema Klimaschutz schon immer eine wichtige Rolle. Wir arbeiten eng mit unseren Kunden zusammen und betrachten deren gesamten Produktions- und Distributionsprozess, um die verfügbaren Ressourcen bestmöglich zu nutzen. Dabei achten wir nicht nur auf die Reduzierung des Verpackungsvolumens, sondern auch auf die Verringerung der Menge an verwendeten Neumaterialien. Klimaneutralität für Verpackungsmaterialien voranzutreiben, sehen wir als einen wichtigen weiteren Schritt innerhalb des PackSynergy-Netzwerks.“

Klare Positionierung und Knowledge-Transfer im Bereich Nachhaltigkeit

„Wir möchten mit der aktuellen Initiative ein weiteres Signal im europaweiten Verpackungsmarkt setzen und auch künftig mit unserem Branchen-Think-Tank einen aktiven Beitrag im Bereich Nachhaltigkeit leisten“, skizziert Thomas A. Baur den Nachhaltigkeitsweg des Verbundes. Mira Nägele, Projektmanagerin im Bereich Knowledge-Management ergänzt: „Um möglichst schnell möglichst viel zu erreichen, fördern wir innerhalb unseres Netzwerks einen aktiven Wissenstransfer im Bereich Nachhaltigkeit. Gruppeninterne Vorreiter geben ihr Wissen in Projektgruppen und regelmäßigen, virtuellen Workshops an die anderen Partner weiter. Dabei gehen wir bewusst über den Klimaaspekt hinaus. Wir wollen in der Breite und in der Tiefe vorankommen und Synergien für mehr Nachhaltigkeit schaffen. Es geht um bessere Lebensbedingungen für heute und morgen, für uns und für die nachfolgenden Generationen."